Review - DOOM

Review - DOOM

Es ist schon länger her, aber DOOM ist wieder da, um die Hölle heiß zu machen. Der Klassiker hat endlich seinen Weg in die nächste Gaming Generation gefunden, bietet aber eine Singleplayer Kampagne, die aus den 90er Jahren stammen könnte. Geht das wirklich gut?

23-05-2016  -  von Thijs Kaagman

Es wäre einfach, DOOM als dämlichen, simplen Shooter abzustempeln. Man rennt herum, schießt auf alles, was sich bewegt und sammelt Gesundheit und Munition auf, wann immer man eins von beiden benötigt. Das ist es im Prinzip schon. Man kann seine Waffen und die Rüstung etwas aufwerten, und sie etwas verstärken oder das Maximum an Gesundheit erhöhen. Also wirklich, sie hätten dieses Spiel doch auch vor 15 Jahren herstellen können.

Aber weißt du was? Zum Teufel damit, weil DOOM purer, erwachsener Spielspaß ist. All die gescripteten Explosionen aus Call of Duty oder die Komplexität von Battlefields Waffenarsenal können nicht mit der reinen Großartigkeit mithalten, die man in DOOM erlebt, wenn man Dämonenschädel auseinandernimmt oder Zombies mit ihren eigenen abgetrennten Gliedmaßen in zwei Hälften spaltet. Es gab so einige Momente, in denen man in dieser Woche aus unserem Gameroom des Büros Rufe à la "Oha!", "Verdammt!" und "Heilige $&%#!" hören konnte.

Alles, was du über DOOMs Story wissen musst, passiert in den ersten zehn Sekunden des Spiels. Du wachst auf einer Art Altar auf und siehst zu deiner rechten wie ein Zombiedämon auf dich zukommt. Du packst seinen Schädel, zertrümmerst ihn, hinterlässt seine blutigen Fragmenten auf dem Altar und schnappst dir die Waffe, die auf dem Boden liegt. Auf geht’s!

Es gibt mehrere Momente im Spiel, in denen du nähere Informationen über die Union Aerospace Corporation Forschungseinrichtung auf dem Planeten Mars erfährst und darüber, was sie gemacht haben, bevor die Hölle ausgebrochen ist. Aber das Spiel zwingt dich nicht dazu, zu verstehen, was um dich herum geschieht. Solange du gewillt bist, Dämonen abzuschießen, ist alles in Ordnung.

Glory Kills

In der Kampagne voranzukommen, beinhaltet hauptsächlich, Türen zu öffnen und alle Dämonen in der Umgebung zu töten oder bei einem der ehemaligen UAC Angestellten, deren leblose Körper in der Einrichtung verstreut sind, einen gefärbten Schlüssel zu finden. Das Spiel treibt dich dauernd voran. Du regenerierst keine Gesundheit, indem du dich z.B. hinter einer Mauer versteckst. Wie in den Shootern der alten Garde, musst du stattdessen Gesundheitspakete aufsammeln. Oder, du tötest Dämonen.

Einer der ersten Tricks, die du lernst, ist, wie man Glory Kills ausführt, die zusätzliche Gesundheitspakete fallen lassen. Du schießt auf einen Dämon, bis dieser hellblau aufleuchtet, kommst ihm dann näher bis dieser Leuchteffekt orange wird und führst dann die finale Aktion mithilfe der Nahkampftaste aus. Abhängig vom Dämon und der Position, von der aus der Glory Kill ausgeführt worden ist, wirst du dem Monster auf verschiedene Art und Weise den Garaus machen. Wie zuvor erwähnt, kannst du den Schädel eines Dämons in zwei Stücke reißen, sie mit ihren eigenen abgetrennten Gliedmaßen schlagen, ihre Organe herausreißen oder sie zu Boden bringen und mithilfe deiner gepanzerten Stiefel ihre Wirbelsäule zerstampfen. Übel!

Bethesda und id Software haben nicht nur geschafft, dass das Spiel herausragend aussieht, es läuft zudem auch noch auf allen Plattformen flüssig. Wir haben DOOM auf dem PC, der PlayStation 4 und Xbox One gespielt und die Unterschiede waren vernachlässigbar. Während Hardcore Spieler die Maus und Tastatursteuerung am PC bevorzugen, sind sowohl Gameplay, als auch Grafik auf den Konsolen genauso eindrucksvoll.


Multiplayer and Snapmap

Es gibt auch viele Diskussion zum Thema Mehrspieler. Die Spieler waren davon nicht sonderlich beeindruckt, nachdem sie sich mehrere Wochenenden in der Beta damit auseinandergesetzt haben und ganz ehrlich: Der Mehrspieler ist auch nicht sonderlich gut. Das heißt keineswegs, dass er keinen Spaß macht, aber nach mehreren Runden, in denen man andere Spieler abschießt, hatte zumindest ich nicht unbedingt das Verlangen, einer weiteren Runde beizutreten. Die Einfachheit, die den Einzelspieleraspekt so großartig macht, fühlt sich im Mehrspieler hingegen einschränkend an.

Die finale Option im Hauptmenü nennt sich Snapmap. Das erlaubt Spielern, ihre eigenen Karten und sogar Spielmodi zu erschaffen. Man hat hier zwar weniger Optionen als bei vollständig unterstütztem Modding, aber nur wenige Tage nach Launch haben Spieler bereits ihre Kreativität bewiesen und eine breite Auswahl an verrückten Spielmodi entworfen. Von tatsächlichen Mechaniken, die sich auf das Gameplay auswirken, bis hin zu Rätseln, die nahezu unmöglich lösbar sind, und zu primitiven Chiptune Musik Generatoren. Wir sind sehr gespannt zu sehen, worauf die Spieler noch kommen werden, nachdem sie mehr Zeit und Erfahrung gesammelt haben.


Fazit

Lass dich nicht täuschen. Trotz eines durchschnittlichen Mehrspielers und dem Versprechen von ziemlich coolen Snapmap Kreationen, ist der Einzelspielermodus der Bereich, der DOOM auszeichnet. Er bietet puren, großartigen Spielspaß mit Tausenden Dämonen und einer Menge „Big F’ing Guns”, mit welchen man eben jene Dämonen abschießen kann. Die Glory Kills sind ein cooles Zusatzfeature, sie sorgen dafür, dass man immer in Bewegung ist und die Nähe zu den Feinden sucht. Und dazu kommt am Ende noch, dass das Spiel auf allen Plattformen fantastisch aussieht.

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